MuKe – das steht für Medien- und Kulturentwicklung und ist eine themengebundenes Medium zum Austausch von Erfahrungen, Wissen und Terminen im deutschsprachigen Raum.

Mit ihm wird der Gegenstand Medien- und Kulturentwicklung in seiner gesamten Breite in den Blick genommen, indem längst Bekanntes rekonzeptualisiert, vordergründig Fremdes zueinander in Beziehung gesetzt und scheinbar Neues kontextualisiert wird.

Und so diskutieren wir mit dem MuKe-Blog Hintergründe von Medien- und Kulturentwicklung, ihre Phänomene und Folgen sowohl für uns als auch für Organisationen und umfassend für Kommunikation, Kultur und Gesellschaft. Wir berichten über Projekte und Tagungen, besprechen aktuelle Literatur und tragen Veranstaltungen und Teilnahmemöglichkeiten in diesem interdisziplinären und mitunter unübersichtlichen Feld der Medien- und Kulturentwicklung zusammen. Entsprechend produktiv wirkt es sich aus, dass wir MuKe als unser gemeinsames Medium und als unser Produktionsmittel mit einem Autorenteam nutzen. Das gemeinsame Interesse entwickelte sich aus einem Forschungsprojekt zum Zusammenhang der Entwicklung von Medien und der von Werten und Beziehungen am IJK Hannover. Ausgehend von Max Weber und seiner Annahme, dass kulturelle Rationalität nicht unabhängig von ihren Trägern als Medien und Produktionsmitteln ist, haben wir damals für die Deutsche Telekom Laboratories historisch und global die Entwicklung von kultureller Rationalität und in diesem Zusammenhang von Werten und Beziehungen erforscht und mit dessen Entwicklung begonnen. Seit dem sind inzwischen mehr als fünf Jahre ins Land gegangen. Damit diese Anfänge nicht ganz in Vergessenheit geraten, haben wir uns bei unserem Relaunch 2014 darauf geeinigt, ein paar der alten Beiträge zu erhalten. Denn es war allen Beteiligten klar, dass Medien- und Kulturentwicklung immer auch eine Geschichte hat. Wir diskutieren sie an dieser Stelle mit den Mitteln, mit denen sie heute zuallererst betrieben wird – mit den neuen digitalen Netzwerkmedien.

Generell konstituiert die Entwicklung jedes neuen Mediums neue Zusammenhänge und Gemeinsamkeiten und darüber Gemeinschaften, wodurch nicht nur Möglichkeiten und Chancen erwachsen, sondern bestehende mediale Beziehungen loser oder sogar aufgelöst werden. Die neuen, digitalen Netzwerkmedien verändern die Spielregeln für die Entwicklung von Medien allerdings insofern grundlegender, als sie nicht nur die Bedingungen für die Wahrnehmung und Nutzung von Medien umformen, sondern auch die für deren Produktion und Allokation. Das bleibt nicht ohne Folgen: Wir beobachten, wie sich Rollen, Pflichten und Möglichkeiten von Leuten und Unternehmen wandeln und darüber auch die Voraussetzungen von Öffentlichkeit, medialer Wert(e)schöpfung, Politik, Kultur und Gesellschaft.

Die Entwicklung von Medien und Kultur ist also heute für uns alle eine immer wichtigere und allgegenwärtigere Herausforderung, die dadurch charakterisiert ist, dass wir Medien nicht mehr nur für Unterhaltung, Information oder Orientierung nutzen. Wir tragen durch sie und in den mit ihnen konstituierten Formen medialer Kommunikation und Kultur zur aktiven Gestaltung von Inhalten, Beziehungen und Vergemeinschaftungsprozessen, ja, zur Veränderung unserer Welt bei.

Und nun sind Sie herzlich eingeladen, das Muke-Blog zu Ihrem Mittel zu machen – egal, ob als Privatpersonen, PraktikerInnen oder Forschende. Lassen Sie uns gemeinsam diskutieren, was es mit Medien- und Kulturentwicklung auf sich hat, wenn immer mehr Leute Anteil daran haben. Wir freuen uns auf einen regen Austausch und vielfältige produktive Irritationen!

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