<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>MuKe &#187; Catherina Dürrenberg</title>
	<atom:link href="http://muke-blog.org/author/catherina-duerrenberg/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://muke-blog.org</link>
	<description>Das Medien- und Kulturentwicklungsblog</description>
	<lastBuildDate>Thu, 11 Jun 2015 08:27:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.1.41</generator>
<atom:link rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com"/><atom:link rel="hub" href="http://pubsubhubbub.superfeedr.com"/>	<item>
		<title>Workshop Medien und Musik: Programm</title>
		<link>http://muke-blog.org/workshop-medien-und-musik-programm-2-1660</link>
		<comments>http://muke-blog.org/workshop-medien-und-musik-programm-2-1660#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2014 07:53:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Catherina Dürrenberg]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Organisieren + Partizipieren]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://muke-blog.org/wordpress_muke/?p=237</guid>
		<description><![CDATA[Freitag, 30.01.09 11.30 Uhr Öffnung des Tagungsbüros im Foyer des Expo-Plaza 12 14.00 Uhr Begrüßung im großen Theatersaal Eröffnung der Tagung: Medien- und Musikentwicklung als Herausforderung Prof. Dr. Gunter Reus und Prof. Dr. Carsten Winter 14.30 Uhr Diskussionsbeiträge ♪ Prof.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span id="wikiSecondPart"><strong>Freitag, 30.01.09</strong></span></p>
<p>11.30 Uhr</p>
<p>Öffnung des Tagungsbüros</p>
<p>im Foyer des Expo-Plaza 12</p>
<p>14.00 Uhr</p>
<p>Begrüßung im großen Theatersaal</p>
<p>Eröffnung der Tagung: Medien- und</p>
<p>Musikentwicklung als Herausforderung</p>
<p>Prof. Dr. Gunter Reus und Prof. Dr. Carsten Winter</p>
<p>14.30 Uhr</p>
<p><em>Diskussionsbeiträge</em></p>
<p>♪</p>
<p>Prof. Dr. Ulrich Tadday (Uni Bremen):</p>
<p>Musikgeschichte als Mediengeschichte – Plädoyer für einen</p>
<p>integrativen Begriff von Musikwissenschaft</p>
<p>♪</p>
<p>Dr. Benedikt von Walther (MTV Berlin):</p>
<p>Internet boosts the Video Show – MTV im digitalen Zeitalter</p>
<p>♪</p>
<p>Stefan Weinacht (Hannover) und Till Krause (Gießen):</p>
<p>Zum Wandel journalistischer Angebote in Musikzeitschriften</p>
<p>♪</p>
<p>PD Dr. Thomas Düllo (Uni Magdeburg):</p>
<p>Popmusik als Medienentwicklungskraft</p>
<p>♪</p>
<p>Sören Birke (Veranstalter Kesselhaus/Kulturbrauerei</p>
<p>Berlin): Web 2.0 Strategien für Veranstalter am Beispiel des</p>
<p>Kesselhauses der Kulturbrauerei in Berlin</p>
<p>♪</p>
<p>Klaus Georg Koch (Musikland Niedersachsen):</p>
<p>Musikkultur als Medienkultur – Innovationen im Musikland</p>
<p>Niedersachsen</p>
<p>16.00 Uhr</p>
<p>Kurze Pause – anschließend Diskussionsrunden</p>
<p>18.00 Uhr</p>
<p>Ergebnispräsentation im Theatersaal</p>
<p>Anschließend Abendessen</p>
<p>20.00 Uhr</p>
<p>Songcontest „HÖREN! 2009“</p>
<p>im Musikzentrum am Weidendamm</p>
<p><strong>Samstag, 31.01.09</strong></p>
<p>09.00 Uhr</p>
<p>Begrüßung im großen Theatersaal</p>
<p>Prof. Dr. Gunter Reus und Prof. Dr. Carsten Winter</p>
<p>09.15 Uhr</p>
<p><em>Diskussionsbeiträge</em></p>
<p>♪</p>
<p>Prof. Dr. Christoph Jacke (Uni Paderborn):</p>
<p>Alright oder nicht: The Kids Have Grown Up –</p>
<p>(Selbst-)Reflexion zwischen Pop und Wissenschaft in „Spex“.</p>
<p>♪</p>
<p>Dr. Wolfgang Rumpf (NWR/Radio Bremen):</p>
<p>Poparchivare, Kritiker oder Gehilfen der Branche – Musikjournalismus</p>
<p>im Formatradio heute</p>
<p>♪</p>
<p>Enno Müller-Stephan (Stage Entertainment, Hamburg):</p>
<p>Musical – Der “hidden Champion” auf dem Weg zu neuen</p>
<p>Medienpublika</p>
<p>♪</p>
<p>Prof. Dr. Holger Schulze (Uni der Künste Berlin):</p>
<p>Das gestalterische Gespür: Mit technischen</p>
<p>Klangmedien leben lernen</p>
<p>♪</p>
<p>Maike Berndt-Zürner (Musikland Niedersachsen):</p>
<p>Musikvermittlung und Medien – Perspektiven in</p>
<p>einem neuen Arbeitsfeld</p>
<p>♪</p>
<p>Sabine Lange (NDR Kultur):</p>
<p>Oper im Radio – eine Zukunft für die Vergangenheit?</p>
<p>10.45 Uhr</p>
<p>Kurze Kaffeepause – anschließend Diskussionsrunden</p>
<p>12.30 Uhr</p>
<p>Ergebnispräsentation im Theatersaal</p>
<p>Anschließend Mittagessen</p>
<p>14.30 Uhr</p>
<p><em>Diskussionsbeiträge</em></p>
<p>♪</p>
<p>Prof. Dr. Gerhard Gensch (Donau Uni Krems):</p>
<p>Musik, Medien und Management: Herausforderungen</p>
<p>an universitäre Weiterbildung</p>
<p>♪</p>
<p>Dr. Irving Wolther (phonos Journalistenbüro,</p>
<p>Hannover): Das Medium als Rahmen: die Fernsehgeschichte</p>
<p>des Eurovision Song Contest</p>
<p>♪</p>
<p>Isabell Palmtag (GEMA München):</p>
<p>Von der Brand-Bio via Website zum MySpace-Profil.</p>
<p>Möglichkeiten und Herausforderungen für die</p>
<p>Selbstvermarktung/-promotion</p>
<p>♪</p>
<p>Dr. Michael Ahlers (Paderborn): Medienentwicklung:</p>
<p>neue Möglichkeiten der Analyse, Produktion und Vermittlung</p>
<p>von Popmusik an ausgewählten Beispielen</p>
<p>♪</p>
<p>Claus Spahn (DIE ZEIT):</p>
<p>Schreiben über das, was nicht gesagt werden kann.</p>
<p>Musikjournalismus im Feuilleton heute.</p>
<p>16.00 Uhr</p>
<p>Kaffeepause – anschließend Diskussionsrunden</p>
<p>17.30 Uhr</p>
<p>Ergebnispräsentation und Abschlussdiskussion</p>
<p>Anschließend Abendessen</p>
<p>21.00 Uhr</p>
<p>Late-Night-Lobby: klassische Musik auf höchsten Niveau</p>
<p>Anschließend Party</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://muke-blog.org/workshop-medien-und-musik-programm-2-1660/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Call for Papers zur Tagung &#8222;Medienentwicklung im Wandel&#8220; (Deadline: 01.08.10)</title>
		<link>http://muke-blog.org/tagung-medienentwicklung-im-wandel-1096</link>
		<comments>http://muke-blog.org/tagung-medienentwicklung-im-wandel-1096#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 16:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Catherina Dürrenberg]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisieren + Partizipieren]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[CfP]]></category>
		<category><![CDATA[Medienentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienentwicklung im Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Mediensoziologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://muke-blog.org/wordpress_muke/?p=1096</guid>
		<description><![CDATA[Die DGPuK-Fachgruppe Soziologie der Medienkommunikation und das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover veranstalten vom 28.-30. Oktober 2010 einen Workshop zum Thema &#8222;Medienentwicklung im Wandel&#8220;. Im Mittelpunkt stehen die mit den neuen digitalen Netzwerkmedien]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die DGPuK-Fachgruppe Soziologie der Medienkommunikation und das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik und Theater Hannover veranstalten vom 28.-30. Oktober 2010 einen Workshop zum Thema &#8222;Medienentwicklung im Wandel&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Mittelpunkt stehen die mit den neuen digitalen Netzwerkmedien möglichen Beteiligungs- bzw. Kollaborationsprozesse. In ihnen entwickeln gewöhnliche Menschen diese Medien zunehmend selbst, um damit die Produktion und Verteilung von Kommunikation medial organisieren. Medienentwicklung wird damit zu alltäglichem Handeln und ist nicht mehr alleinige Tätigkeit professioneller Akteure.<span id="more-1096"></span></p>
<div id="attachment_1110" style="width: 250px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://muke-blog.org/wip/wp-content/uploads/cfp_medien_entwickeln_im-wandel.pdf"><img class="size-full wp-image-1110 " title="Call for Papers Tagung “Medienentwicklung im Wandel”" src="http://muke-blog.org/wip/wp-content/uploads/medienentwicklung_cfp.jpg" alt="Call for Papers Tagung “Medienentwicklung im Wandel”" width="240" height="339" /></a><p class="wp-caption-text">Call for Papers Tagung “Medienentwicklung im Wandel” (Download als PDF)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Erfahrung dieser Einsicht produziert neue Fragen: Wie steht es konkret um diese neuen Möglichkeiten? Was unterscheidet sie von den bisher in der Geschichte anzutreffenden Formen und Bedingungen der Entwicklung von Medien zur Produktion und Verteilung sowie zur Wahrnehmung und Nutzung von öffentlich erwartbaren Formen von Kommunikation? Welche Erkenntnisse lassen sich über diesen Wandel zu Details einzelner Entwicklungen sowie den Gesamtzusammenhang der Entwicklung der Zivilgesellschaft gewinnen? Ändern sich der Umgang mit Medien, das eigene und gesellschaftliche Leben und Beziehungen zu Medienorganisationen? Was für Gestaltungsmöglichkeiten und Freiheiten entstehen hier einerseits, was für Notwendigkeiten und Zwänge andererseits? Wie können sie empirisch, historisch und interkulturell vergleichend erforscht werden?</p>
<p style="text-align: justify;">Vor diesem Hintergrund werden auf dem Workshop Erkenntnisse zur Entwicklung von Medien und insbesondere digitaler Netzwerkmedien aus verschiedenen Perspektiven vorgestellt und im Zusammenhang mit dem Wandel von Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert. Es geht um neue Begriffe und Konzepte sowie Möglichkeiten und Probleme, mit den bestehenden Methoden und Theorien die Entwicklung von Medien und speziell den derzeitigen Wandel zu erforschen. Gleichzeitig sollen auch aktuelle Medienentwicklungen vorgestellt und diskutiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Workshop am IJK ist Teil einer Tagungstrilogie der Fachgruppe Soziologie der Medienkommunikation zur Erforschung des Wandels von Medien in verschiedenen Kontexten. Den ausführlichen Call for Papers finden Sie <a title="CfP Medienentwicklung im Wandel" href="http://muke-blog.org/wip/wp-content/uploads/cfp_medien_entwickeln_im-wandel.pdf" target="_blank">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://muke-blog.org/tagung-medienentwicklung-im-wandel-1096/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Boogie auf Hammerflügel mit Cajon &#8211; das Soundbranding Experiment</title>
		<link>http://muke-blog.org/boogie-auf-hammerflugel-mit-cajon-das-soundbranding-experiment-700</link>
		<comments>http://muke-blog.org/boogie-auf-hammerflugel-mit-cajon-das-soundbranding-experiment-700#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 11:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Catherina Dürrenberg]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisieren + Partizipieren]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Blues Brothers]]></category>
		<category><![CDATA[Cajon]]></category>
		<category><![CDATA[Hammerflügel]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Schubert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://muke-blog.org/wordpress_muke/?p=700</guid>
		<description><![CDATA[Eine bisher einzigartige Live-Performance vom Workshop zur Medien- und Musikentwicklung zeigt, wie unerwartet gut ein Boogie auf dem Nachbau eines Hammerflügels von vor 200 Jahren klingt. Die Pianisten Maria Mazo und Christian Zimmer auf dem Hammerflügel haben sich für dieses]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine bisher einzigartige Live-Performance vom Workshop zur Medien- und Musikentwicklung zeigt, wie unerwartet gut ein Boogie auf dem Nachbau eines Hammerflügels von vor 200 Jahren klingt.</p>
<p style="text-align: justify;"><object width="445" height="364" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PQxXfMcOt0M&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/PQxXfMcOt0M&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Die Pianisten Maria Mazo und Christian Zimmer auf dem Hammerflügel haben sich für dieses Klangexperiment spontan mit dem Schlagzeuger Dominique Mayr auf der Cajon, eine Art &#8222;Drumset in a box&#8220;, zusammengetan. Erst erklingt historisch korrekt der Kindermarsch von Franz Schubert, bevor die Musiker zeigen, wie harmonisch das Schlagwerk zum Hammerflügel und das &#8222;Peter Gunn Theme&#8220; der Blues Brothers zu diesen klassischen Instrumenten passt.</p>
<p style="text-align: justify;">Text: Maria Mazo, Christian Zimmer, Dominique Mayr</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://muke-blog.org/boogie-auf-hammerflugel-mit-cajon-das-soundbranding-experiment-700/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Web2.0 und neue Identitäten und Beziehungen – Gedanken zum Gastvortrag von Dr. Jan Schmidt</title>
		<link>http://muke-blog.org/jan-schmidt-web20-und-neue-identitaten-und-beziehungen-332</link>
		<comments>http://muke-blog.org/jan-schmidt-web20-und-neue-identitaten-und-beziehungen-332#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 13:45:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Catherina Dürrenberg]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Erforschen + Entwickeln]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Öffentlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://muke-blog.org/wordpress_muke/?p=332</guid>
		<description><![CDATA[Am Donnerstag war Dr. Jan Schmidt in unserer Vortragsreihe Medienentwicklung zu Gast und sprach über eines der Themen, die wohl am stärksten unsere Vorstellungen von „neuen Medien“ prägen: das Web 2.0. Ausgehend von der Perspektive individuellen Handelns beschrieb Jan Schmidt]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag war Dr. Jan Schmidt in unserer Vortragsreihe Medienentwicklung zu Gast und sprach über eines der Themen, die wohl am stärksten unsere Vorstellungen von „neuen Medien“ prägen: das Web 2.0.</p>
<p>Ausgehend von der Perspektive individuellen Handelns beschrieb Jan Schmidt sein Konzept „persönlicher Öffentlichkeiten“, die anders als journalistische Öffentlichkeiten von jedem – auch Dir und mir – vor allem durch Web2.0-Anwendungen wie Social Networks, Blogs, etc. geschaffen werden können. <span id="more-332"></span>Schmidt definiert diese „persönlichen Öffentlichkeiten“ als</p>
<blockquote><p>„ein Geflecht von online zugänglichen Äußerungen zu Themen vorwiegend persönlicher Relevanz mit deren Hilfe Nutzer Aspekte ihrer selbst ausdrücken und sich ihrer Position in sozialen Netzwerken vergewissern.“</p></blockquote>
<p>Was heißt das nun? Es dreht sich im Web2.0 1.) vorwiegend um private Themen und Interessen, 2.) um Identitätsmanagement, also die Möglichkeiten das eigene Selbst zu präsentieren (was hier übrigens nicht als narzisstischer Trieb zu sehen ist) und 3.) um Beziehungsmanagement im Sinne des Aufbaus und der Pflege persönlicher Netzwerke. Als dritte zentrale Handlungskomponente beschreibt Schmidt das Informationsmanagement, also das Finden, Bewerten und Verwalten relevanter Inhalte. Dabei wurde im Anschluss an den Vortrag wurde noch stark diskutiert, ob nicht auch die Selektion von Information, die man über sich selbst veröffentlicht, diesem dritten Handlungsbereich zuzuordnen ist. Damit stünde das Informations-management in wesentlich engerem Zusammenhang mit dem Identitäts- und Beziehungsmanagement als bei Schmidt konzeptionell vorgesehen. Die gleichen Überlegungen wären ebenfalls in Bezug auf die Rezeption von Inhalten anzustellen, die sicher zumindest teilweise im Hinblick auf Identität (Konsistenz) und Beziehungen (Anschluss-kommunikation) erfolgt.</p>
<p>Einmal abgesehen von der theoretischen Konzeption, werfen die praktischen Folgen der Web2.0-Nutzung vielfältige Fragen auf: Wissen wir genau, welche Daten von uns bewusst oder unbewusst veröffentlicht werden und damit unsere persönliche Öffentlichkeit formen? Ist es schicklich, anonym und damit heimlich Profile anderer Leute bei StudiVZ einzusehen? Im Umgang mit diesen neuen persönlichen Öffentlichkeiten stehen wir noch mitten im Prozess der Aushandlung von Konventionen, Erwartungen und Routinen. Eine andere Frage betrifft Entwicklungen der Anbieterstruktur: Was passiert, wenn sich die persönlichen Öffentlichkeiten auf einzelne Anbieter konzentriert, die vielleicht vor allem kommerzielle Interessen verfolgen?</p>
<p>Das mögen keine Fragen sein, die zum ersten Mal gestellt wurden, doch wurde uns spätestens in der anschließenden Diskussion in großer und später kleinerer Runde, dass Jan Schmidts analytischer Rahmen vielfältige Denkanstöße gibt und persönliche Öffentlichenkeiten ein äußerst interessantes Konzept sind, das wir auf jeden Fall im Auge behalten wollen.</p>
<p>Hier die ganze Präsentation von Jan Schmidt:</p>
<div id="__ss_923002" style="width: 425px; text-align: left;"><a style="font: 14px Helvetica,Arial,Sans-serif; display: block; margin: 12px 0 3px 0; text-decoration: underline;" title="Persönliche Öffentlichkeiten Hannover 2009" href="http://www.slideshare.net/JanSchmidt/persnliche-ffentlichkeiten-hannover-2009-presentation?type=powerpoint">Persönliche Öffentlichkeiten Hannover 2009</a><object width="425" height="355" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=persnlicheffentlichkeitenhannover2009-1232099074104106-1&amp;stripped_title=persnliche-ffentlichkeiten-hannover-2009-presentation" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="425" height="355" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.slideshare.net/swf/ssplayer2.swf?doc=persnlicheffentlichkeitenhannover2009-1232099074104106-1&amp;stripped_title=persnliche-ffentlichkeiten-hannover-2009-presentation" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">View SlideShare <a style="text-decoration: underline;" title="View Persönliche Öffentlichkeiten Hannover 2009 on SlideShare" href="http://www.slideshare.net/JanSchmidt/persnliche-ffentlichkeiten-hannover-2009-presentation?type=powerpoint">presentation</a> or <a style="text-decoration: underline;" href="http://www.slideshare.net/upload?type=powerpoint">Upload</a> your own. (tags: <a style="text-decoration: underline;" href="http://slideshare.net/tag/web2-0">web2.0</a>)</div>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">Dr. Jan Schmidt ist wissenschaftlicher Referent für digitale interaktive Medien und politische Kommunikation am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung (Hamburg).</div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://muke-blog.org/jan-schmidt-web20-und-neue-identitaten-und-beziehungen-332/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Media Technologies and the Culture of Immediacy – Gedanken zum Gastvortrag von Prof. Dr. John Tomlinson</title>
		<link>http://muke-blog.org/prof-dr-john-tomlinson-media-technologies-and-the-culture-of-immediacy-199</link>
		<comments>http://muke-blog.org/prof-dr-john-tomlinson-media-technologies-and-the-culture-of-immediacy-199#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 07:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Catherina Dürrenberg]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erforschen + Entwickeln]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://muke-blog.org/wordpress_muke/?p=199</guid>
		<description><![CDATA[„DSL 16000&#8243; blinkte es mir verheißungsvoll entgegen, als ich am Wochenende nach einem neuen Internetanschluss suchte. Doch welches Tempo brauche ich &#8211; im Internet, zum Arbeiten, zum Leben? Die technologische Entwicklung ermöglicht es uns mehr und mehr, alles und zwar]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://muke-blog.org/wordpress_muke/wp-content/uploads/2009/01/johntomlinson.jpg"><img class="size-medium wp-image-483 alignright" title="johntomlinson" src="http://muke-blog.org/wordpress_muke/wp-content/uploads/2009/01/johntomlinson-224x300.jpg" alt="" width="127" height="170" /></a>„DSL 16000&#8243; blinkte es mir verheißungsvoll entgegen, als ich am Wochenende nach einem neuen Internetanschluss suchte. Doch welches Tempo brauche ich &#8211; im Internet, zum Arbeiten, zum Leben? Die technologische Entwicklung ermöglicht es uns mehr und mehr, alles und zwar sofort verfügbar zu haben. Und das wirkt sich ganz klar auf die Wirtschaft aus &#8211; man denke nur an die Ursachen der aktuellen Finanzkrise &#8211; letztlich aber auch auf die Gesellschaft als Ganzes.</p>
<p style="text-align: justify;">Entsprechend erfreut waren wir, am Donnerstag Prof. Dr. John Tomlinson bei uns begrüßen zu dürfen, dessen theoretische Konzepte zu Geschwindigkeit und Unmittelbarkeit als grundlegend für ein wissenschaftliches Verständnis der kulturellen Auswirkungen von medientechnologischen Entwicklungen gelten. <span id="more-199"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Geschwindigkeit, mehr noch Beschleunigung sieht Tomlinson als den zentrale Treiber wie auch die Zielrichtung moderner Gesellschaften seit Beginn der Industrialisierung. Diese Entwicklung erreicht ihren Höhepunkt in der Informationsgesellschaft in Form der Unmittelbarkeit (‚Immediacy‘): Raum und Zeit verlieren an Bedeutung, wenn Gesprächspartner, Informationen, Unterhaltung,&#8230; weniger als eine Armlänge und einen Augenblick entfernt liegen &#8211; ubiquitäre Konnektivität.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei wirkt diese Unmittelbarkeit leicht und mühelos, ist allgegenwärtig und ohne Anstrengung zu erreichen. Hier liegt der kategorische Unterschied zur ‚mechanischen Geschwindigkeit‘ vergangener Zeiten, die stets mit schwerer körperlicher Arbeit oder auch dem Ächzen und Stöhnen der Maschinen verbunden war &#8211; kein Vergleich zum sanften Antippen eines Touchscreens, das uns augenblicklich mit dem anderen Ende der Welt verbinden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Tomlinson führte dann sehr einleuchtend an, dass sich dadurch natürlich kulturelle Grundannahmen, Einstellungen, damit letztlich kulturelle und gesellschaftliche Werte verändern. Die Erwartung der Unmittelbarkeit zeigt sich wohl am deutlichsten im Konsumverhalten (‚must have now‘), während gleichzeitig die Grenzen zwischen Konsum und Produktion verschwimmen. Das betrifft nicht erst Phänomene wie nutzergenerierte Inhalte, sondern wird z.B. schon in schlichten Online-Bestellungen sichtbar, wo ein Großteil der Serviceleistung auf den Kunden abgewälzt wird. Konsum wird damit eigentlich zu Arbeit, dabei durchdringt Arbeitssphäre mit Hilfe der Kommunikationstechnologie potenziell schon alle vormals privaten Bereiche. Heißt das nun, alles wird zu Arbeit, wenn auch müheloser Arbeit?</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der goldenen Seite erreichen wir dadurch ein hohes Maß an Produktivität, das auf der anderen Seite die Ungleichheiten auf der Welt verstärkt. Der Preis für die Unmittelbarkeit ist die Ausbeutung &#8211; ein Thema, das Tomlinson nur kurz anriss und das wir an anderer Stelle vertiefen sollten.</p>
<p style="text-align: justify;">Letztlich bleibt die Frage, wie gehen wir mit der unaufhaltsamen Beschleunigung um, mit der medial vermittelten Unmittelbarkeit, mit ihrem Preis für uns persönlich und für diese Welt? Prof. Tomlinson hatte eine Antwort: ‚Poise‘ &#8211; mögliche Übersetzungen, die mir angeboten werden: Gleichgewicht, Haltung, Schwebezustand. Nun, das trifft es alles nicht genau, denn er meinte weder ein esoterisches Konzept noch eine preußische Tugend. Nun, ich werde mich jetzt daran versuchen, auch wenn keine unmittelbare Übersetzung zur Hand ist. In diesem Sinne: may the poise be with you.</p>
<p style="text-align: justify;">Dr. John Tomlinson ist Professor für Cultural Sociology an der Nottingham Trent University. Er ist international anerkannter Experte für kulturelle Aspekte des Globalisierungsprozesses und lehrte bisher an vielen Universitäten in Europa, USA und Ostasien. Außerdem war er als Berater in Sachen Globalisierung, Kultur und Politik für mehrere internationale Einrichtungen tätig wie die UNESCO, der Europarat, The Commonwealth Secretariat und das Geneva Centre for Security Policy sowie das Nato Defence College. Seine Forschungsinteressen umfassen: The public culture of contemporary capitalism, The culture of speed, &#8222;Immediacy&#8220; and cultural values, The cultural implications of the globalization process, The cultural implications of new media technologies, Social and cultural theory of modernity, Cosmopolitanism, International cultural policy debates, Cultural change in contemporary China.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://muke-blog.org/prof-dr-john-tomlinson-media-technologies-and-the-culture-of-immediacy-199/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Do &#8222;the Media&#8220; have a Future? – Gedanken zum Gastvortrag von Prof. Dr. Nick Couldry</title>
		<link>http://muke-blog.org/prof-dr-nick-couldry-do-the-media-have-a-future-197</link>
		<comments>http://muke-blog.org/prof-dr-nick-couldry-do-the-media-have-a-future-197#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 07:34:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Catherina Dürrenberg]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erforschen + Entwickeln]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://muke-blog.org/wordpress_muke/?p=197</guid>
		<description><![CDATA[„Haben ‚die Medien&#8216; eine Zukunft?&#8220; &#8211; Mit dieser provokativen Frage konfrontierte uns gestern Nachmittag Prof. Dr. Nick Couldry. Wohl jedem wird aufgefallen sein, dass Medien heute nicht mehr ganz das sind, was sie vor 20 Jahren waren. Und einige werden]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">„Haben ‚die Medien&#8216; eine Zukunft?&#8220; &#8211; Mit dieser provokativen Frage konfrontierte uns gestern Nachmittag Prof. Dr. Nick Couldry. Wohl jedem wird aufgefallen sein, dass Medien heute nicht mehr ganz das sind, was sie vor 20 Jahren waren. Und einige werden vermuten, dass sich die Medien in den nächsten 20 Jahren wiederum radikal verändern. Prof. Couldry geht es dabei in erster Linie um die kulturelle Zukunft der Medien, die ökonomische Perspektive überlässt er anderen.</p>
<p style="text-align: justify;">Medien und ihr gesellschaftlicher Stellenwert stehen vor mannigfaltigen Herausforderungen in technologischer, sozialer und politischer Hinsicht. Am Beispiel des britischen Reality-TVs zeigte Couldry, dass es unbedingt multidimensionaler Ansätze bedarf, um Medienkultur wie auch den Zusammenhang zwischen Medien und Kultur zu verstehen.<span id="more-197"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst sollten wir nicht außer Acht lassen, dass Medien als soziale Institutionen in einem historischen Prozess entstanden sind. Ihre (symbolischen) Macht &#8211; zu einer und für eine ganze Gesellschaft sprechen &#8211; liegt ihnen nicht natürlich inne, sondern ist Folge sozialer Konstruktion in Alltagspraktiken, Ritualen, Denkmustern und sozialem Handeln. Couldry spricht in diesem Zusammenhang vom ‚Mythos der mediatisierten Mitte&#8216; (‚myth of the mediated centre&#8216;), also der Annahme, dass ‚die Medien&#8216; einen privilegierten Zugang zum ‚Kern&#8216; der Gesellschaft bieten, bzw. dass ein solcher Kern als Quelle sozialer Orientierung und gesellschaftlicher Wertevorstellungen überhaupt existiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Prof. Couldry merkte an, dass es viele Medien gibt und täglich neue Angebote hinzutreten, an die wir auch nicht zwangsläufig zuerst denken, wenn wir über ‚die Medien&#8216; sprechen. Die technologischen Möglichkeiten vor allem im Internet bereiten der relativen Knappheit von Medienangeboten ein Ende. In der Folge verlieren ‚die Medien&#8216; ihren oben beschriebenen Status als Hauptzugangspunkt zur sozialen Welt mehr und mehr. Die Mediennutzung wird stetig individueller, die Nutzungsmuster divergieren immer stärker.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Legitimität der Medienmacht, die sich immer auch aus der massenhaften Verbreitung speiste, scheint zu schwinden. Der Nutzen der traditionellen Massenmedien, uns das zu zeigen, was alle sehen &#8211; ob nun politische Nachrichten oder Großereignisse &#8211; wird zunehmend überlagert von interpersonalen Medien, den so genannten ‚Social Media&#8216;, durch die Menschen ihre eigenen und individuellen Verbindungen zur Außenwelt aufbauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Entwicklungen haben politische Konsequenzen, da ‚die Medien&#8216; als Ort an Bedeutung verlieren, an dem politische Akteure öffentlich in Erscheinung und mit der Öffentlichkeit in Kontakt treten. Der Wahlkampf von Barack Obama &#8211; in dem er u.a. ‚Freundschaft&#8216; mit über einer Million Facebook-Nutzer schloss &#8211; kann als Anpassung an die veränderten Bedingungen verstanden werden, ob es als alternativer Weg medialer Kommunikation taugt, muss sich erst noch zeigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusammenfassend argumentiert Prof. Couldry, dass ‚die Medien&#8216; keinesfalls verschwinden, sondern die gesellschaftliche Konstruktion verschiebt sich in einer ‚crisis of appearances&#8216;, wie er es nennt. Medien müssen jetzt bereits viel investieren, um das Publikum zu überzeugen, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken.</p>
<p style="text-align: justify;">Unter diesen herausfordernden Bedingungen, entwickeln sich ‚kulturelle Supplemente&#8216;, die &#8211; wenn ich das richtig verstanden habe &#8211; Füllstoffe für die gesellschaftlichen Lücken, die durch das Schwinden der medial vermittelten Mitte und damit der traditionellen Glaubens- und Wertesysteme entstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Als ein solches Supplement beschreibt Couldry Reality TV als Format, das aus ökonomischen Zwängen entstanden ist, jedoch hohe Popularität genießt. Es sichert den Medieninstitutionen ein gewisses Maß an Autorität, die durch das Urteil über die Kandidaten ausgeübt wird. Gleichzeitig wird dem Publikum auch eine stabile Struktur präsentiert, die Komplexität alltäglicher Erfahrung wird auf einfache Spielregeln reduziert. Regel Nr. 1 dabei lautet: Sich permanenter Beobachtung und Beurteilung durch externe Autoritäten auszusetzen ist notwendig, um die persönliche Weiterentwicklung sicherzustellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese stark verkürzte Darstellung der tiefgründigen Analyse Couldrys kann die vielfältigen Dimensionen nur skizzenhaft anreißen, die er für ein umfassendes Verständnis von Medienkultur als notwendig erachtet. Couldry schlägt vor, Medieninhalte grundsätzlich als Verkörperung viel größerer sozialer, politischer, ökonomischer und kultureller Kräfte zu verstehen, wenn wir darüber nachdenken, welche Kulturen um Medien herum entstehen. Wichtig ist ihm dabei auch die Einsicht, dass im Angesicht der Medienentwicklung Fragen der sozialen Macht und ihrer Legitimität nicht verschwinden, sondern durch den Zuwachs an Akteuren eher umfassender und komplexer werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Dr. Nick Couldry ist seit 2006 als Professor für Media and Communications am Goldsmiths College der University of London, wo er Direktor des Centre for the Study of Global Media and Democracy ist. Davor war er von 2001 bis 2006 an der London School of Economics als Dozent tätig. Seine Forschungsinteressen umfassen: Media Rituals and Anthropological Approaches to Media, Reality TV, Celebrity and Fandom, Media and Democracy, Alternative and Community Media, Media Ethics, the Intersection between Media and Surveillance, Social and Cultural Theory, the Methodology and History of Cultural Studies.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://muke-blog.org/prof-dr-nick-couldry-do-the-media-have-a-future-197/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vortrag zu Co-Creation of Value in der Medienindustrie</title>
		<link>http://muke-blog.org/serviceinnovation-co-creation-of-value-in-der-medienindustrie-100</link>
		<comments>http://muke-blog.org/serviceinnovation-co-creation-of-value-in-der-medienindustrie-100#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 11:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Catherina Dürrenberg]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisieren + Partizipieren]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Co-Creation of Value]]></category>
		<category><![CDATA[Service Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Vortragsreihe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://muke-blog.org/wordpress_muke/?p=100</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen der Vortragsreihe „Medienentwicklung“ referiert am Donnerstag, den 20.11.08, ab 17.00 Uhr Andreas Neus, Researcher am Karlsruhe Service Research Institute der Universität Karlsruhe, zum Thema „Serviceinnovation: Co-Creation of Value in der Medienindustrie“. Andreas Neus ist Researcher in der Service]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Im Rahmen der Vortragsreihe „Medienentwicklung“ referiert am Donnerstag, den 20.11.08, ab 17.00 Uhr Andreas Neus, Researcher am Karlsruhe Service Research Institute der Universität Karlsruhe, zum Thema „Serviceinnovation: Co-Creation of Value in der Medienindustrie“.</span><span id="more-100"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Andreas Neus ist Researcher in der Service Innovation &amp; Management Forschungsgruppe mit dem Schwerpunkt strategischer Implikationen von Innovation und disruptiven Veränderungen. Vorher war er Managing Consultant in der Strategy &amp; Change Practice von IBM Global Business Services und European Media &amp; Entertainment Lead des IBM Institute for Business Value in Amsterdam – IBMs globalem „Think-Tank“ für strategische Industrietrends.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="font-family: 'Arial','sans-serif';">Do, 20.11.08 | 17.00 Uhr | IJK | R.1.27</span></p>
<p style="text-align: justify;">Bei Fragen steht Katja Kaufmann (<a href="mailto:max.mustermann@ijk.hmt-hannover.de">katja.kaufmann@ijk.hmt-hannover.de</a>) zur Verfügung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://muke-blog.org/serviceinnovation-co-creation-of-value-in-der-medienindustrie-100/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vortragsreihe „Medienentwicklung“</title>
		<link>http://muke-blog.org/vortragsreihe-medienentwicklung-137</link>
		<comments>http://muke-blog.org/vortragsreihe-medienentwicklung-137#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 12:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Catherina Dürrenberg]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisieren + Partizipieren]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Vortragsreihe]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschöpfung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://muke-blog.org/wordpress_muke/?p=137</guid>
		<description><![CDATA[Digitale Netzwerktechnologien verändern die Bedingungen von Medienentwicklung, vor allem aber auch die Voraussetzungen für Öffentlichkeit, mediale Wertschöpfung, Politik, kulturelle Beziehungen und Gesellschaft: Es entwickeln heute mehr Leute Medien als jemals zuvor. Sie unterhalten, informieren und orientieren sich nicht mehr nur]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Digitale Netzwerktechnologien verändern die Bedingungen von Medienentwicklung, vor allem aber auch die Voraussetzungen für Öffentlichkeit, mediale Wertschöpfung, Politik, kulturelle Beziehungen und Gesellschaft: Es entwickeln heute mehr Leute Medien als jemals zuvor. Sie unterhalten, informieren und orientieren sich nicht mehr nur mit Medien, sondern gestalten immer aktiver Beziehungen, Inhalte, Vergemeinschaftungsprozesse und so ihre (unsere) Welt.</p>
<p><span id="more-137"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%; text-align: justify;"><span style="line-height: 150%; font-family: 'Arial','sans-serif';">Diese neuen Möglichkeiten fordern uns alle heraus: als Medienmanager, Marktforscher, Publizisten und Wissenschaftler. Im Rahmen der Vortragsreihe wird deshalb vor allem Thema sein, wie heute mit den neuen Möglichkeiten der digitalen Netzwerkmedien Organisationen, Lebensweisen und Gesellschaften nachhaltig entwickelt werden können.</span></p>
<div id="attachment_396" style="width: 435px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://muke-blog.org/wordpress_muke/wp-content/uploads/2009/01/ijk-plakat-medienentwicklun.jpg"><img class="size-full wp-image-396" title="ijk-plakat-medienentwicklung ws0809" src="http://muke-blog.org/wordpress_muke/wp-content/uploads/2009/01/ijk-plakat-medienentwicklun.jpg" alt="Vortragsreihe Medienentwicklung WS0809" width="425" height="599" /></a><p class="wp-caption-text">Vortragsreihe Medienentwicklung WS0809</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://muke-blog.org/vortragsreihe-medienentwicklung-137/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
